Der Maulwurf im Garten...

Maulwurf (Talpa europaea)

Der Maulwurf ist in unseren Gärten ein ausgesprochener Nützling. Er lockert mit seinen Erdröhren den Boden auf, sodass dieser mehr Wasser aufnehmen kann und Pflanzen besser wachsen. Zudem ernährt er sich von Insekten und frisst unter anderem Schnecken, Stechmücken- und Drahtwurmlarven. Aufgrund seiner wichtigen ökologischen Funktion steht der Maulwurf unter Naturschutz und darf nicht getötet werden. Hobbygärtner die sich von den Hügeln im grünen Rasen gestört fühlen, müssen daher auf andere Mittel setzen. So kann versucht werden den Maulwurf mit Hilfe von lauten Geräuschen, Vibrationen und Gerüchen zu vergrämen:

1. Holzpfähle oder Eisenstangen in den Gang bohren und regelmäßig mit dem Hammer daran klopfen
2. Maulwurfschreck-Geräte vom Bauhaus (mehrere Geräte, Standorte wechseln)
3. Sud aus zerkleinerten Holunderblüten, gepressten Knoblauchzehen und zerstoßenen Lebensbaumzweigen in den Gang schütten (Andere Mittel: Buttermilch, eine Brühe aus zermahlenen Knoblauchzehen, ein scharfes Meerrettich-Wasser-Gemisch, Mottenkugeln, Rasierwasser und eine Mischung aus Seifenlauge und gekochten Nüssen)

 

Weitere Details und Tipps:
Ausführlicher Artikel und 12 Tipps um den Maulwurf im Garten zu vergrämen von bauen.de
Informationen zur Lebensweise des Maulwurfes auf kleinsaeuger.at

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