Mit Ihren Fundmeldungen möchten wir Einblick in die aktuelle Verbreitung von Kleinsäugerarten gewinnen. Wir arbeiten dabei mit anderen Citizen-Science Projekten zusammen: So stammen die abgebildeten Daten nicht nur von GeoMaus, sondern von naturbeobachtung.at und dem Projekt Roadkill sowie Artenschutzprojekten von apodemus – Privates Institut für Wildtierbiologie. Ein Klick auf den Fund informiert über die Datenquelle, Jahr und Art des Nachweises (es werden nur belegte Meldungen dargestellt, z. B Fotoaufnahmen).

 

 

Das Projekt GeoMaus sammelt Informationen über die Verbreitung von Kleinsäugern in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Naturinteressierte sind eingeladen ihre Beobachtungen zu melden, um mehr über das Vorkommen von kleinen Säugetieren zu erfahren.

In diesem Projekt wird es Ihnen ermöglicht an einem wissenschaftlichen Projekt zum Thema “Roadkill” aktiv mitzuarbeiten. Es wird erhoben, welche Tiere auf Straßen zu Tode kommen und welche Gründe es dafür geben könnte. Das Projekt wird durch die Universität für Bodenkultur Wien koordiniert.

naturbeobachtung.at ist eine online Plattform des Naturschutzbundes Österreich, auf der seit 2006 vielfältige Naturbeobachtungen gemeldet werden können. Speziell angelegte Meldemasken für unterschiedlichste Tiergruppen ermöglichen detaillierte Einträge. Das Hochladen von Belegfotos ist als Hilfe für die Datenprüfung ausdrücklich erwünscht. Alle Fundmeldungen werden regelmäßig von etwa 50 Expert/innen kontrolliert. Ein besonderes Highlight der Webversion ist das rege frequentierte Diskussionsforum. Die Webversion wurde 2018 um eine unkomplizierte und kostenlose App für Smartphones erweitert. Bis Ende 2019 wurden von knapp 10.000 Usern bereits 480.000 Beobachtungen gemeldet und 360.000 Fotos hochgeladen.

apodemus – Privates Institut für Wildtierbiologie beschäftigt sich mit zoologischen und ökologischen Fragestellungen der Grundlagenforschung (Beispiel Habitatnutzung, Gemeinschafts- und Populationsökologie) und mit Themen des angewandten Natur- und Artenschutzes. Die Auswertungsmethoden umfassen zoologische Fertigkeiten wie z.B.: Präparation, die Erstellung statistischer Modelle sowie die GIS-gestützte räumliche Analyse und Habitatmodellierung. Um Interesse und Sympathien für Wildtiere zu wecken, werden neben Forschungstätigkeiten Informationsmaterialien entworfen sowie Vorträge und naturkundliche Exkursionen angeboten.